Die Haltbarkeit von Bentonit wird stark von seiner Art und der Lagerumgebung beeinflusst. Rohbentonit und modifizierter Bentonit haben unterschiedliche Haltbarkeitsdauern. Durch die richtige Lagerung kann die Haltbarkeit verlängert und Leistungseinbußen verhindert werden. Der Schlüssel besteht darin, Feuchtigkeitsaufnahme, Verklumpung und Kontamination zu verhindern.
- Erklärung zur Haltbarkeit: Roher Bentonit (unmodifiziert und ungemahlen) ist in einer trockenen, geschlossenen Umgebung 12-24 Monate haltbar. Seine Leistung ist stabil und es lässt sich nicht so leicht verschlechtern. Bentonitpulver und modifizierter Bentonit sind 6–12 Monate haltbar. Aufgrund ihrer großen spezifischen Oberfläche neigen sie zur Feuchtigkeitsaufnahme und Verklumpung, was zu einer Abnahme der Quell- und Adsorptionseigenschaften führt. Nach Ablauf der Haltbarkeitsdauer ist eine Leistungsprüfung (Quellverhältnis, Adsorptionskapazität) erforderlich. Es darf nur Bentonit verwendet werden, der den Normen entspricht. Stark verklumpter oder feuchtigkeitsaufnehmender Bentonit muss entsorgt werden.
- Vorsichtsmaßnahmen bei der Lagerung: In versiegelten Verpackungen mit laminierten gewebten Beuteln, feuchtigkeitsbeständigen Papiertüten oder Metalldosen aufbewahren. Ordentlich stapeln, um Schäden zu vermeiden und Luft und Feuchtigkeit eindringen zu lassen. In einem trockenen, gut belüfteten und kühlen Lagerhaus mit einer Luftfeuchtigkeit unter 50 % lagern. Erhöhen Sie den Boden mit feuchtigkeitsbeständigen Matten. Von Wasserquellen, feuchten Bereichen und sauren oder alkalischen Substanzen fernhalten, um Verklumpungen und Leistungseinbußen zu vermeiden.
- Weitere Vorsichtsmaßnahmen: Lagern Sie verschiedene Arten und Verwendungszwecke von Bentonit getrennt und deutlich gekennzeichnet, um eine Vermischung zu vermeiden. Gehen Sie beim Transport vorsichtig vor, um Schäden durch heftige Stöße zu vermeiden. Nach dem Öffnen so bald wie möglich verwenden; Verbleibende Portionen wieder gut verschließen und trocken lagern. Vermeiden Sie direktes Sonnenlicht und hohe Temperaturen, um Schäden an der Montmorillonit-Zwischenschichtstruktur und Beeinträchtigung der Leistung zu vermeiden.